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Hamburg Marathon: Angela Moesch beste Deutsche im Gesamteinlauf als Vierte im Ziel.

Martin Musau aus Uganda hat am Sonntag die 35. Auflage des Hamburg-Marathons gewonnen. Der 22-jährige verwies bei seinem Debüt in der längsten olympischen Laufdisziplin zwei Äthiopier auf die Plätze.
Musau überquerte am frühen Sonntagmittag nach 2:10:13 Stunden die Ziellinie an der Glacischaussee. Ihm folgten kurz darauf Masresha Bisetegn (2:10:54) und Belay Bezabh (2:13:59). Lokalmatador Benjamin Franke landete als bester Deutscher in 2:32:21 Stunden auf Rang sieben., eine bessere Gesamtplatzierung erreichte Angela Moesch als vierte. Bei den Frauen setzte sich Gadise Demissie aus Äthiopien in 2:26:19 Stunden durch. Zweite wurde mit deutlichem Abstand die Schwedin Camilla Elofsson (2:43:22) vor der Norwegerin Marianne Donnem (2:55:10).

Erfolgreichste deutsche Starterin war Angela Moesch (LG Deiringsen). Die Dortmunderin wurde in 2:58:15  Stunden Vierte, sie hatte die beste Gesamtplazierung bei den Deutschen Frauen. Michael Hemmer - LG Deiringsen wurde 108. der M50 in 4:02:02 std.

 

       

Organisator Thaleiser mit Siegerzeiten zufrieden

Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hatte das Feld um 9 Uhr auf die Strecke geschickt. Organisator Frank Thalseier war trotz des kleinen Elitefeldes zufrieden mit der Siegerzeiten. "Bei den Männern ist der erste Tempomacher nach elf Kilometern raus und der zweite beim Halbmarathon. Den Rest mussten die Topleute allein laufen", erklärte er. Franke, der sich auch den Hamburger Meistertitel sicherte, registrierte zwar die veränderten Bedingungen in der Corona-Pandemie, konnte mit der Atmosphäre auf der Strecke aber leben. "Es waren Miniansammlungen, aber es war schön verteilt", sagte er. Obwohl es weniger Zuschauer gewesen seien als sonst, haben diese für viel Stimmung gesorgt, meinte Franke. 

Nur geimpfte Starter zugelassen, keine Siegprämien

Der Marathon hätte eigentlich im April 2020 stattfinden sollen, war aufgrund der Pandemie aber dreimal verschoben worden. Für die Veranstaltung hat es strikte Hygiene-Auflagen gegeben. So durften nur vollständig geimpfte Läuferinnen und Läufer starten. Zudem war die Teilnehmerzahl begrenzt. So lagen für den Marathon, die Staffel und den Halbmarathon nur 5.157 Meldungen vor. Der Etat der Veranstaltung lag mit 1,3 Millionen Euro deutlich unter den Rennen der Vorjahre.

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