LG-Deiringsen

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Laufberichte 2007

Samstag, 11. August 2007

Möhnesee

Frederik Martin

Frederik Martin gewann am Samstag beim Möhnesee-Triathlon über die Kurzdistanz (1,5 - 40 - 10 km) vorGuido Kuhlmann, der ebenfalls für die LGD läuft, jedoch an der Möhne für seinen Triathlonverein TVG Buschhütten gestartet ist. Frederik gewann dabei mit deutlichem Vorsprung in 2:14:50 Std., das 10km-Rennen am Schluss lief er noch in 35:40 min. Guido verlor beim Schwimmen über 3 Minuten auf Frederik, konnte trotz seiner besseren Laufzeit (34:30 min) nicht mehr herankommen. Allerdings setzte er sich im Kampf um Platz 2 in 2:17:21 Std. vor Frank Schumann durch, der kurz nach ihm ins Ziel lief.

Siegerehrung Möhnetriathlon: v.l. 2. Guido, 1. Frederik, 3. Frank

Ingo Radmacher startete ebenfalls über die Kurzdistanz, belegte einen guten 55. Platz von knapp 200 Männern, er erreichte eine Zeit von 2:35:57 Std. Vierter LGD-ler wurde Dirk Erlenkötter, er kam nach 2:39:49 Std. als 73. ins Ziel.

Michael Schneider lief innerhalb der Staffel "Sportfreunde Werler Süden" den abschließenden 10km-Lauf in sehr guten 36:21 Minuten, seiner persönlichen Jahresbestzeit. Damit war er schnellster Läufer der Staffelteilnehmer, außerdem verbesserte er sich LGD-Top Ten 2007 um einen Platz auf Rang 5.

Im Volkstriathlon gingen Ruth Rosenthal und Christoph Kies an den Start, sie mussten 500m schwimmen, 20km Rad fahren und 5km laufen. Ruth, die schon seit Jahren erfolgreich an der Möhne startet, wurde Siebte und Alterklassenzweite, sie war nach 1:20:21 Std. wieder im Ziel. Ihre 5er-Zeit von 21:29 min. am Schluss des Triathlons deutet auf eine wieder aufsteigende Form hin. Christoph benötigte insgesamt eine Zeit von 1:30:46 Std., auch seine 5er Zeit von 25:23 min. ist sehr gut.

Im Rahmen des Staffel-Volkstriathlon bildeten die LGD-Athleten Markus Kiefer als Radfahrer und Marco Werner als Läufer zusammen mit dem Schwimmer Maurice Salgado das Team F7. Markus benötigte für die 20km-Distanz auf dem Rad 45:04 min., Marco lief eine gute 5km-Zeit von 22:04 min. Insgesamt belegten sie in 1:21:45 Std. Platz 29.

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Sonntag, 12. August 2007

Wickede

Gleich alle drei Treppchenplätze belegten die Damen der LGD beim 5km-Lauf in Wickede. Insgesamt liefen 11 Athleten der LGD beim Erbkelauf über 5 und 10 Kilometer mit und ließen sich von der neuen Streckenführung überraschen. Zunächst gingen um 10 Uhr die 5km-Läufer auf die Strecke.

Start 5km Wickede 07

Schnellster Deiringser wurde hier Manfred Heß in 19:30 Minuten als siebter Mann. Danach folgten Britta Heinemann und Neuzugang Markus Uhe, die das Rennen gemeinsam liefen. Britta konnte in 20:14 min. die Damenwertung gewinnen, Markus lief in 20:17 min. seine insgesamt zweitbeste Zeit über diese Distanz.

Auch die nächsten beiden LGD-ler liefen gemeinsam. Ingo Radmacher zog Anne Fabian-Zurmühl, lief dabei nach dem Möhnetriathlon vom Vortag locker aus. Anne sicherte sich in 22:28 min. Platz 2 in der Damenwertung, Ingo ließ der Dame den Vortritt und lief eine Sekunde hinter ihr als 20. Mann ein.

LGD-Chef Dieter Schenzer überquerte die Ziellinie in 23:46 min. als 23., kurz danach lief Ecki Kirchhoff als 27. in 24:05 min. ins Ziel ein. Christiane Mattern machte das LGD-Damen-Trio als dritte Frau in 24:44 min. perfekt, bevor Judith Schenzer in ihrem ersten Rennen für die LGD in 26:07 min. als sechste Frau einlief.

Um 11 Uhr wurden die 10km-Läuferinnen und Läufer auf die Strecke geschickt. Von der LG Deiringsen waren auf der langen Distanz nur Mietek Klamrowski und Jochem Kollmer vertreten, die schließlich auch fast zeitgleich im Ziel ankamen. Mietek lief als Gesamt-Siebter zuerst ein, für ihn blieb die Uhr nach 39:33 Minuten stehen, Jochem folgte ihm drei Sekunden später als Achter.

Fotos

Weitere Informationen und Ergebnisse

Jochem Kollmer gewinnt erstes "Herbst-Doppel"

Am 28.10.2007 fand wieder einmal der frühere Allerheiligenlauf - heute 3.Franz-Schüler-Gedächtnislauf - in Hamm statt. In den beiden Wettbewerben (10km, 5km, Herbst-Doppel) war die LGD wieder einmal vorne mit vertreten: Jochem Kollmer gewinnt das Herbst-Doppel in der M50 und belegt im 5km-Lauf einen 2.Platz in der M50 mit einer Zeit von 18:58 min. Michael Schneider belegt mit 36:50 min den 8.Platz in der Gesamtwertung und den 3.Platz in der M40. Die Zeit ist seine zweitbeste Zeit in diesem Jahr, und das obwohl er am Samstag noch eine Tempoeinheit absolviert hatte. 3.der Weiblichen Jugend B wurde Johanna Dülberg in 53:49 min. Weitere hervorragende Ergebnisse erzielten: Martin Buck über 5km als 7. M40 in 21:35 min, Jörg Quenkert über 5km in 21:59 min als 2. der M35 und über 10km Willi Dülberg als 3. der M45 in 39:06. 

Michael Schneider mit neuer Bestzeit

 

Michael Schneider mit einem ausführlichen Bericht: 

"Nach einer intensiven Vorbereitung von ca. 10 Wochen mit zwei Halbmarathon-Läufen hatte ich das Gefühl deutlich besser vorbereitet zu sein, als bei meinem ersten Marathon in Hamburg im April, wo ich mit meinen 3:10 h so gar nicht zufrieden war. Noch eine Woche vorher schienen meine Spiroergometriewerte meine gute Vorbereitung zu bestätigen. Also nahm ich mir eine Ziel-Zeit so um 2:55 h vor. Das Wetter war an diesem Sonntag, den 14.10.07 hervorragend. Vor dem Start schien die Sonne und es war 10 Grad warm, aber gefühlt eher etwas zu kühl. Es war windstill. Am Start um 10.00 Uhr verhielten sich die ca. 2000 Läufer wesentlich entspannter, als Willi Wülbeck der die Läufer vor lauter Aufregung ein paar Sekunden zu früh auf die Strecke schickte. Endlich im Lauf beruhigt sich mein Körper und findet nach den ersten Kilometern einen Wohlfühlrythmus. Ich merke, dass ich mit knapp über einem 4-er Schnitt eigentlich viel schneller bin, als ich mir vorgenommen hatte. Aber ich fühle mich entspannt und klinke mich in die Gruppe vom Marathonclub-Menden ein, und denke dass es nicht schaden kann, etwas Zeit gut zu machen, weil die zweite Hälfte des Marathons ja immer etwas langsamer ist. Bei Kilometer 15 bin ich noch immer konstant schnell unterwegs und erreiche eine knappe 1:01 h und fühle mich gut. Bei der Halbmarathondistanz ist der Baldeneysee einmal umrundet. Bei mir zeigt die Uhr eine 1:26 h. Inzwischen ist meine kleine Gruppe gesprengt. Zwei haben das Tempo angezogen und laufen 50 Meter vor mir. Die anderen beiden sind abgefallen. Aber ich finde wieder einen Läufer, der mich ca. 5 Kilometer zieht. Dann fühle ich Schmerzen in der linken hinteren Schulter. Erst leichte, dann zunehmend schwerere Schmerzen, die mir das Atmen auf der linken Seite erschweren. Ich versuche mich auszuschütteln, den linken Arm auszupendeln, den Kopf hochzuziehen, aufrechter zu laufen. Ich nehme einen Schwamm und drücke das kalte Wasser auf der Schulter aus. Schließlich nehme ich das Tempo raus und laufe ab Kilometer 25 ca.10-15 Sekunden pro Kilometer langsamer. Die Schmerzen lassen nach. Ich fühle mich wieder besser und versuche das Tempo zu halten. Bei Kilometer 30 auf der gegenüberliegenden Seite des Sees wird mir noch von einem "Einpeitscher" eine Zielzeit von unter 3 Stunden prognostiziert. Bei Kilometer 35 ist dann der Ofen aus. Das erste Mal bleibe ich an einem Verpflegungsstand stehen, um zu trinken. Ich laufe zwar wieder an, aber ich merke, dass meine Beine schwer wie Blei sind. Waden und Oberschenkel sind knochenhart. Schmerzen versprüre ich nicht, dafür aber eine absolute Leere im ganzen Körper. Schneller als ein 5-er Schnitt ist einfach nicht mehr möglich. Am letzten Verpflegungsstand nehme ich sogar eine Cola. Mein Laufkollege Norbert Schaaf läuft bei Kilometer 39 an mir vorbei. "Komm!" sagt er, "Bringen wir es zu Ende!". Aber ich kann sein Tempo nicht halten. Ich blicke nach vorne, suche mir kurze Ziele die ich erreichen will. Hangele mich von Punkt zu Punkt. Die Beine wollen nur noch stehenbleiben, der Kopf hingegen befielt weiterlaufen. Es geht nicht mehr um die Zeit. Ankommen will ich. Ab Kilometer 41 stehen die Zuschauer Spalier. Ich richte mich an ihnen auf, erkenne bekannte Gesichter, werde angefeuert, ziehe nocheinmal Tempo an, mobilisiere die letzten Energiereserven und wanke ins Ziel. 3 Stunden und 5 Minuten. Neue Bestzeit in meinem zweiten Marathon. Zwar habe ich mein Ziel deutlich verfehlt, bin aber doch glücklich den Marathon überstanden zu haben. Vielleicht lerne ich das nächste Mal etwas langsamer anzugehen."

LG-Deiringsen dominiert die Veranstaltung

Guido Kuhlmann von der LG Deiringsen heisst der Sieger des 10 Kilometerlaufes am Kirmessamstag in Werl. Der Führende in der Soester-10 Kilometer Top-Ten verbesserte seine Bestzeit um weitere 10 Sekunden auf nunmehr 33:35 Minuten. Ruth Rosenthal von der LG Deiringsen kam auf Platz 5 (2.W35) mit einer Top-Zeit von 44:29 Minuten. Ein weiterer Deiringser Sieg ging an Britta Heinemann über 5 Kilometer. Die LGD -lerin verpasste in 20:02 Minuten nur knapp eine weitere Sub-20er Zeit in diesem Jahr. Bei den Männern finishte auf Platz 4 (1.M40) Michael Schneider mit einer neuen Bestzeit in 17:49 Minuten vor Denis Nawatzki in 18:22 Minuten auf Platz 7.

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