LG-Deiringsen

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Laufberichte 2010

Es ist nie zu spät, mit dem Laufen anzufangen

Prof. Dr. Hottenrott referierte bei der LGD über Ausdauertraining

 

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GÜNNE Professor Dr. Kuno Hottenrott: „Beim Lauftraining müssen Sie eine Balance zwischen ihren eigenen individuellen Fähigkeiten und der Belastungsintensität finden. Nur damit entwickelt der Körper ein gesundes Leistungspotential, mit dem sie im Sport und im Alltag deutlich leistungsfähiger werden.“ Mit dieser These versuchte der international anerkannte Fachmann für Ausdauersportarten sein Auditorium mit rund fünfunddreißig überwiegend trainierten Sportlern zu motivieren, den Laufsport im Ganzen zu sehen und sich nicht nur auf reine Trainingspläne zu fixieren.

 

<span style="font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><font color="#000000">Dem 1. Vorsitzenden der Laufgruppe Deiringsen Hans-Dieter Schenzer war es gelungen, den 50-ig j&auml;hrigen mehrfachen Buchautor und Universit&auml;tsprofessor f&uuml;r Trainingswissenschaften und Sportmedizin an der Martin-Luther-Universit&auml;t Halle-Wittenberg f&uuml;r ein theoretisches und praktisches Tagesseminar zum Thema Ausdauertraining im Heinrich-L&uuml;bke-Haus in G&uuml;nne zu gewinnen. </font></span><span style="font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><font color="#000000">Zu Beginn unterstrich Prof. Dr. Hottenrott, dass es nie zu sp&auml;t ist, mit dem Laufen zu beginnen und man mit Ausdauertraining mit etwas Gl&uuml;ck sogar sein Leben verl&auml;ngern kann. </font></span><span style="font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><font color="#000000">Hottenrott: &bdquo;Vor allem als Anf&auml;nger sollte man wissen, dass man &uuml;berwiegend im aeroben Bereich trainieren soll. Dort wird die Energie vollst&auml;ndig durch Verbrennung von Sauerstoff erzeugt. Die richtige Intensit&auml;t f&uuml;r ein effektives Training betr&auml;gt 60 % der individuellen maximalen Leistungsf&auml;higkeit und stellt damit die optimale Herzfrequenz dar.&ldquo; Hottenrott: &bdquo;&Uuml;berfordert man sich Training, entwickeln sich im anaeroben Bereich Milchs&auml;uren (=Laktate), die sich in den Muskelzellen ablagern, den K&ouml;rper &uuml;bers&auml;uern und die Leistung drastisch verringern.&ldquo; Um das wirkungsvoll zu verhindern, sind im Training der Ruhepuls und der maximale Belastungspuls mit Hilfe von Lactatstufentests zu ermitteln. Die Differenz zwischen den Pulswerten kann f&uuml;r das Training ausgenutzt werden. </font></span><span style="font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><font color="#000000">Im 2. Vortragsblock gab es praktische Tipps vom Professor und seiner mitgereisten Tochter. Er zeigte die hohe Kunst der Laufschule. Anhand von Pulsmessger&auml;ten konnten die Teilnehmer dabei ihre k&ouml;rperliche Belastung kontrollieren.</font></span><span style="font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><font color="#000000">Im anschlie&szlig;enden Vortrag unterstrich der Referent, wie wichtig es ist, in der richtigen Herzfrequenz zu trainieren. Im Ruhezustand ist die Herzfrequenz zun&auml;chst etwas unregelm&auml;&szlig;ig. Unter Belastung wird sie gleichm&auml;&szlig;iger. Durch das Training lassen sich die maximale Herzfrequenz und damit auch die Leistung erh&ouml;hen. Der Sportler hat selbst die Kontrolle, &uuml;ber die Schritt- und Atemfrequenz sein Training zu dosieren. Bei vier Schritten und einem Atemzug ist die Trainingsbelastung gering. Im Verh&auml;ltnis 1:1 ist die Belastung sehr hoch. </font></span><span style="font-family: &#39;Arial&#39;,&#39;sans-serif&#39;"><font color="#000000">Zum Abschluss der Veranstaltung durfte nat&uuml;rlich das Thema Ern&auml;hrung nicht fehlen. Hottenrott: &bdquo;Es w&auml;re optimal, wenn man als Sportler Mahlzeiten mit ca. 50 % Kohlehydrate und jeweils 25 % Eiwei&szlig;e und mehrfach unges&auml;ttigte Fetts&auml;uren zu sich nimmt.&ldquo; Marathonl&auml;ufer sollten beachten, dass ihre Getr&auml;nke wegen des Salzverlustes durch das Schwitzen einen ausreichenden Natriumgehalt haben. <strong>wile</strong></font></span>